- Abhängigkeit
Abhängigkeit beschreibt einen Zustand, in dem Substanzkonsum oder bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr frei kontrollierbar sind und trotz negativer Folgen fortgesetzt werden. Sie kann…
Abhängigkeit beschreibt einen Zustand, in dem Substanzkonsum oder bestimmte Verhaltensweisen nicht mehr frei kontrollierbar sind und trotz negativer Folgen fortgesetzt werden. Sie kann sich körperlich, psychisch oder sozial zeigen und entwickelt sich meist schleichend. Abhängigkeit beeinflusst Denken, Fühlen und Handeln und belastet Beziehungen, Arbeit und Gesundheit erheblich.
In der Therapie geht es darum, Ursachen zu verstehen, Auslöser zu erkennen und Strategien zu entwickeln, um Schritt für Schritt wieder mehr Selbstbestimmung und innere Freiheit zu erlangen. - Achtsamkeit
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst, absichtsvoll und ohne Bewertung wahrzunehmen – mit einer offenen, akzeptierenden inneren Haltung gegenüber dem, was gerade ist.…
Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst, absichtsvoll und ohne Bewertung wahrzunehmen – mit einer offenen, akzeptierenden inneren Haltung gegenüber dem, was gerade ist. Diese Haltung kann helfen, Stress zu reduzieren, Emotionen besser zu regulieren und innere Ruhe zu fördern.
In der Therapie wird Achtsamkeit gezielt eingesetzt, um Selbstwahrnehmung, emotionale Stabilität und Wohlbefinden nachhaltig zu stärken. - ADHS
ADHS betrifft nicht nur Kinder, sondern auch viele Jugendliche und Erwachsene. Konzentrationsschwierigkeiten, innere Unruhe, Impulsivität oder emotionale Überforderung können den Alltag, Beziehungen und…
ADHS betrifft nicht nur Kinder, sondern auch viele Jugendliche und Erwachsene. Konzentrationsschwierigkeiten, innere Unruhe, Impulsivität oder emotionale Überforderung können den Alltag, Beziehungen und das Selbstwertgefühl nachhaltig beeinflussen.
In der therapeutischen Begleitung geht es darum, ADHS ganzheitlich zu verstehen – jenseits von Defiziten. Gemeinsam erarbeiten wir individuelle Strategien zur Strukturierung des Alltags, zur Emotionsregulation und zum Umgang mit Stress. Gleichzeitig stärken wir vorhandene Ressourcen und unterstützen Sie dabei, mehr Klarheit, Selbstakzeptanz und Handlungssicherheit zu entwickeln. - Ängste
Angst ist ein natürliches, lebenswichtiges Gefühl, das uns vor Gefahren schützt. Problematisch wird sie, wenn sie zu häufig, zu stark oder in ungefährlichen…
Angst ist ein natürliches, lebenswichtiges Gefühl, das uns vor Gefahren schützt. Problematisch wird sie, wenn sie zu häufig, zu stark oder in ungefährlichen Situationen auftritt und dadurch Denken, Fühlen und Handeln einschränkt. Ängste können diffus sein und viele Lebensbereiche betreffen. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen, etwa als generalisierte Angststörung, Panikstörung oder Phobien.
Angst ist nicht gefährlich, auch wenn sie sich sehr bedrohlich anfühlen kann. In der Therapie lernen Betroffene, Ängste zu verstehen, zu regulieren und schrittweise zu bewältigen. - Anhaltende Niedergeschlagenheit
Anhaltende Niedergeschlagenheit beschreibt einen Zustand, in dem Traurigkeit, innere Leere oder gedrueckte Stimmung ueber laengere Zeit bestehen bleiben. Anders als bei kurzfristiger Traurigkeit…
Anhaltende Niedergeschlagenheit beschreibt einen Zustand, in dem Traurigkeit, innere Leere oder gedrueckte Stimmung ueber laengere Zeit bestehen bleiben. Anders als bei kurzfristiger Traurigkeit fehlt oft ein konkreter Ausloeser, und positive Ereignisse bringen nur wenig Erleichterung. Betroffene fuehlen sich emotional erschoepft, hoffnungslos oder innerlich blockiert.
Therapie bietet Raum, die Ursachen der Niedergeschlagenheit zu verstehen, emotionale Entlastung zu erfahren und Schritt fuer Schritt wieder mehr Lebendigkeit und Zuversicht zu entwickeln. - Anpassungsschwierigkeiten
Anhaltende Niedergeschlagenheit beschreibt einen Zustand, in dem Traurigkeit, innere Leere oder gedrückte Stimmung über längere Zeit bestehen bleiben. Anders als bei kurzfristiger Traurigkeit…
Anhaltende Niedergeschlagenheit beschreibt einen Zustand, in dem Traurigkeit, innere Leere oder gedrückte Stimmung über längere Zeit bestehen bleiben. Anders als bei kurzfristiger Traurigkeit fehlt oft ein konkreter Auslöser, und positive Ereignisse bringen nur wenig Erleichterung. Betroffene fühlen sich emotional erschöpft, hoffnungslos oder innerlich blockiert.
Therapie bietet Raum, die Ursachen der Niedergeschlagenheit zu verstehen, emotionale Entlastung zu erfahren und Schritt für Schritt wieder mehr Lebendigkeit und Zuversicht zu entwickeln. - Autismusspektrum
Autismusspektrumstörungen zeigen sich in einer Vielfalt von Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Verhaltensweisen. Viele Betroffene erleben Besonderheiten im sozialen Miteinander, in der Reizverarbeitung oder im…
Autismusspektrumstörungen zeigen sich in einer Vielfalt von Wahrnehmungs-, Kommunikations- und Verhaltensweisen. Viele Betroffene erleben Besonderheiten im sozialen Miteinander, in der Reizverarbeitung oder im Bedürfnis nach Struktur und Vorhersehbarkeit. Diese Unterschiede können sowohl Ressourcen als auch Herausforderungen im Alltag darstellen.
In der psychotherapeutischen Begleitung steht ein wertschätzendes, neurodiversitätsorientiertes Verständnis im Vordergrund. Gemeinsam arbeiten wir daran, individuelle Stärken sichtbar zu machen, den Umgang mit Überforderung zu erleichtern und passende Strategien für Alltag, Beziehungen und Selbstfürsorge zu entwickeln. Ziel ist es, mehr Selbstakzeptanz, innere Sicherheit und Lebensqualität zu fördern.
Unser Glossar
Was bedeutet «kognitive Verhaltenstherapie»? Oder «Indikation»?
Wir erklären zentrale Begriffe rund um psychische Gesundheit – verständlich, sachlich und ohne Fachchinesisch.
- Belastende Lebensereignisse
Belastende Lebensereignisse sind einschneidende Erfahrungen, die das Leben plötzlich oder langfristig aus dem Gleichgewicht bringen, etwa durch Unfälle, Erkrankungen, Verluste oder berufliche Veränderungen.…
Belastende Lebensereignisse sind einschneidende Erfahrungen, die das Leben plötzlich oder langfristig aus dem Gleichgewicht bringen, etwa durch Unfälle, Erkrankungen, Verluste oder berufliche Veränderungen. Sie überfordern häufig die bisherigen Bewältigungsstrategien und können psychische Krisen, Stressreaktionen oder längerfristige Erschütterungen auslösen.
Therapie bietet Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten, innere Stabilität wiederzufinden und langfristig neue Orientierung und Zuversicht aufzubauen. - Beziehungskonflikte
Beziehungskonflikte sind ein normaler Teil menschlicher Nähe – in Partnerschaften, Familien, Freundschaften oder im beruflichen Umfeld. Problematisch wird es, wenn Konflikte verdrängt, eskaliert…
Beziehungskonflikte sind ein normaler Teil menschlicher Nähe – in Partnerschaften, Familien, Freundschaften oder im beruflichen Umfeld. Problematisch wird es, wenn Konflikte verdrängt, eskaliert oder chronisch wiederholt werden. Oft geht es weniger um das konkrete Thema als um unerfüllte Bedürfnisse, alte Beziehungsmuster oder unverarbeitete Verletzungen.
In der Therapie werden Beziehungsmuster bewusst gemacht und neue Wege für Kommunikation, Abgrenzung und Verbindung erarbeitet – in der Einzel- wie auch in der Paartherapie. - Burnout
Burnout beschreibt einen Zustand körperlicher, emotionaler und mentaler Erschöpfung infolge anhaltender Überlastung und Stress. Besonders betroffen sind Menschen mit hohem Verantwortungsbewusstsein, starkem Leistungsanspruch…
Burnout beschreibt einen Zustand körperlicher, emotionaler und mentaler Erschöpfung infolge anhaltender Überlastung und Stress. Besonders betroffen sind Menschen mit hohem Verantwortungsbewusstsein, starkem Leistungsanspruch oder ausgeprägter Hilfsbereitschaft. Burnout entwickelt sich meist schleichend über einen längeren Zeitraum und betrifft Denken, Fühlen, Körper und Verhalten.
In der Therapie werden Ursachen analysiert und individuelle Strategien entwickelt, um wieder Kraft zu schöpfen, Motivation zu stärken und gesunde Grenzen zu etablieren.
- Depressionen
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie sind mehr als vorübergehende Traurigkeit und zeigen sich als tiefe Erschöpfung, innere Leere und Blockade.…
Depressionen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Sie sind mehr als vorübergehende Traurigkeit und zeigen sich als tiefe Erschöpfung, innere Leere und Blockade. Depressionen betreffen das gesamte Erleben: Stimmung, Denken, Körperempfinden, Motivation und soziale Beziehungen. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Interessenverlust.
Eine Depression ist kein Zeichen von Schwäche, sondern oft das Ergebnis längerer innerer Überforderung. In der Therapie entsteht Raum für Entlastung, Selbstverständnis und neue Zuversicht – in kleinen, tragfähigen Schritten.
- EMDR
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Durch gezielte bilaterale Stimulation wird…
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren zur Verarbeitung belastender und traumatischer Erfahrungen. Durch gezielte bilaterale Stimulation wird das Gehirn dabei unterstützt, blockierte Erinnerungen neu zu verarbeiten.
In einem sicheren und gut begleiteten therapeutischen Rahmen kann EMDR helfen, emotionale Belastungen zu reduzieren, innere Anspannung zu lösen und neue Perspektiven zu ermöglichen. Ziel ist es, belastende Erfahrungen zu integrieren, sodass sie an Intensität verlieren und wieder mehr innere Stabilität und Lebensqualität entstehen können. - Emotionale Belastung
Emotionale Belastung entsteht, wenn innere oder äussere Anforderungen dauerhaft auf die Psyche wirken und das seelische Gleichgewicht beeinträchtigen. Auslöser können Konflikte, Verluste, Überforderung…
Emotionale Belastung entsteht, wenn innere oder äussere Anforderungen dauerhaft auf die Psyche wirken und das seelische Gleichgewicht beeinträchtigen. Auslöser können Konflikte, Verluste, Überforderung oder belastende Lebenssituationen sein. Emotionale Belastung zeigt sich oft durch innere Anspannung, Erschöpfung, Reizbarkeit oder Rückzug.
In der Therapie werden belastende Faktoren erkannt, Gefühle eingeordnet und Wege entwickelt, um emotionale Stabilität und Entlastung zu fördern. - Emotionale Instabilität
Emotionale Instabilität beschreibt starke, rasch wechselnde Gefühle, die schwer regulierbar sind. Stimmungsschwankungen, intensive Reaktionen oder das Gefühl, von Emotionen überflutet zu werden, können…
Emotionale Instabilität beschreibt starke, rasch wechselnde Gefühle, die schwer regulierbar sind. Stimmungsschwankungen, intensive Reaktionen oder das Gefühl, von Emotionen überflutet zu werden, können den Alltag und zwischenmenschliche Beziehungen erheblich belasten.
Therapie hilft, emotionale Muster zu verstehen, Frühwarnzeichen wahrzunehmen und einen stabileren, bewussteren Umgang mit Gefühlen zu entwickeln. - Emotionale Überforderung
Emotionale Überforderung entsteht, wenn Gefühle als zu intensiv, widersprüchlich oder kaum bewältigbar erlebt werden. Betroffene fühlen sich innerlich überlastet, hilflos oder wie blockiert.…
Emotionale Überforderung entsteht, wenn Gefühle als zu intensiv, widersprüchlich oder kaum bewältigbar erlebt werden. Betroffene fühlen sich innerlich überlastet, hilflos oder wie blockiert. Häufig tritt emotionale Überforderung in Phasen hoher Belastung oder bei fehlender emotionaler Unterstützung auf.
In der Therapie lernen Sie, Gefühle besser einzuordnen, zu regulieren und wieder mehr innere Klarheit und Stabilität zu gewinnen. - Essstörung
Essstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen das Essverhalten, das Körperbild und der Umgang mit Gefühlen erheblich beeinträchtigt sind. Sie zeigen sich unter anderem…
Essstörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen das Essverhalten, das Körperbild und der Umgang mit Gefühlen erheblich beeinträchtigt sind. Sie zeigen sich unter anderem in restriktivem Essen, Essanfällen, Kontrollverlust oder kompensatorischem Verhalten. Oft dienen sie als Bewältigungsstrategie für emotionale Belastungen.
Therapie unterstützt dabei, die Hintergründe der Essstörung zu verstehen, einen gesünderen Umgang mit Essen und Körper zu entwickeln und emotionale Stabilität aufzubauen.
- Geringer Selbstwert
Ein geringer Selbstwert zeigt sich im anhaltenden Gefühl, nicht gut genug oder innerlich wertlos zu sein – unabhängig von objektiven Erfolgen oder Rückmeldungen.…
Ein geringer Selbstwert zeigt sich im anhaltenden Gefühl, nicht gut genug oder innerlich wertlos zu sein – unabhängig von objektiven Erfolgen oder Rückmeldungen. Betroffene zweifeln stark an sich selbst, selbst bei Erfolgen bleibt Unsicherheit bestehen.
Die Therapie hilft, eigene Stärken wahrzunehmen, selbstkritische Muster zu hinterfragen und ein stabileres, mitfühlenderes Selbstbild zu entwickeln.
- Identitätsfindung
Identitätsfindung beschreibt den inneren Prozess, sich selbst als stimmige, verlässliche und eigenständige Person zu erleben. Es geht um die Frage, wer man ist,…
Identitätsfindung beschreibt den inneren Prozess, sich selbst als stimmige, verlässliche und eigenständige Person zu erleben. Es geht um die Frage, wer man ist, was einem wichtig ist und wofür man im Leben stehen möchte – jenseits von Erwartungen, Rollen und Anpassung.
Therapie unterstützt dabei, Werte, Bedürfnisse und persönliche Ziele zu klären und eine selbstbestimmtere Identität zu entwickeln. - Impulsivität
Impulsivität beschreibt die Tendenz, schnell und unüberlegt zu handeln, ohne die möglichen Folgen ausreichend zu berücksichtigen. Dies kann sich in spontanen Entscheidungen, starken…
Impulsivität beschreibt die Tendenz, schnell und unüberlegt zu handeln, ohne die möglichen Folgen ausreichend zu berücksichtigen. Dies kann sich in spontanen Entscheidungen, starken emotionalen Reaktionen oder riskantem Verhalten zeigen. Impulsivität kann Beziehungen, Arbeit und das Selbstbild belasten.
In der Therapie geht es darum, Impulse besser wahrzunehmen, innere Auslöser zu verstehen und bewusstere Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
- Konfliktbewältigung
Konflikte entstehen dort, wo unterschiedliche Bedürfnisse, Werte oder Erwartungen aufeinandertreffen. Werden sie vermieden, unterdrückt oder eskaliert, können sie Beziehungen nachhaltig belasten. In der…
Konflikte entstehen dort, wo unterschiedliche Bedürfnisse, Werte oder Erwartungen aufeinandertreffen. Werden sie vermieden, unterdrückt oder eskaliert, können sie Beziehungen nachhaltig belasten.
In der Therapie lernen Sie, Konflikte bewusster wahrzunehmen, Muster zu verstehen und respektvolle, lösungsorientierte Wege im Umgang damit zu entwickeln. - Körperliche Symptome
Körperliche Symptome ohne klaren medizinischen Befund sind Beschwerden wie Schmerzen, Erschöpfung oder Magen-Darm-Probleme, für die keine ausreichende organische Ursache gefunden wird. Häufig stehen…
Körperliche Symptome ohne klaren medizinischen Befund sind Beschwerden wie Schmerzen, Erschöpfung oder Magen-Darm-Probleme, für die keine ausreichende organische Ursache gefunden wird. Häufig stehen sie im Zusammenhang mit psychischen Belastungen oder unverarbeiteten Emotionen.
Therapie hilft, die Verbindung zwischen Körper und Psyche zu verstehen, innere Belastungen zu erkennen und einen achtsameren Umgang mit körperlichen Signalen zu entwickeln. - Krisen
Psychische Krisen sind Phasen intensiver Belastung, in denen gewohnte Denk- und Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen. Sie entstehen häufig infolge von Verlusten, Trennungen, Erkrankungen,…
Psychische Krisen sind Phasen intensiver Belastung, in denen gewohnte Denk- und Bewältigungsstrategien nicht mehr ausreichen. Sie entstehen häufig infolge von Verlusten, Trennungen, Erkrankungen, Überforderung, Identitätskonflikten oder traumatischen Erlebnissen.
Therapie bietet Stabilisierung, emotionale Entlastung und Orientierung und hilft dabei, neue Ressourcen zu aktivieren und gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
- Panikattacken
Panikattacken sind plötzlich auftretende, intensive Angstreaktionen ohne reale Gefahr. Sie gehen oft mit Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel einher und erreichen innerhalb…
Panikattacken sind plötzlich auftretende, intensive Angstreaktionen ohne reale Gefahr. Sie gehen oft mit Symptomen wie Herzrasen, Atemnot oder Schwindel einher und erreichen innerhalb weniger Minuten ihren Höhepunkt.
Therapie hilft, Panikattacken zu verstehen, Vermeidungsverhalten abzubauen und wieder Vertrauen in den eigenen Körper und die eigene Handlungsfähigkeit zu gewinnen. - Persönlichkeitsstörung
Persönlichkeitsstörungen beschreiben tief verankerte Muster im Erleben, Denken und Verhalten, die das eigene Wohlbefinden sowie Beziehungen zu anderen Menschen beeinträchtigen können. Betroffene erleben…
Persönlichkeitsstörungen beschreiben tief verankerte Muster im Erleben, Denken und Verhalten, die das eigene Wohlbefinden sowie Beziehungen zu anderen Menschen beeinträchtigen können. Betroffene erleben häufig intensive Emotionen, innere Konflikte oder wiederkehrende Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich.
In der psychotherapeutischen Begleitung steht das Verstehen dieser Muster und ihrer Entstehung im Mittelpunkt. In einem sicheren, wertschätzenden Rahmen unterstützen wir Sie dabei, neue Perspektiven zu entwickeln, emotionale Stabilität zu stärken und hilfreiche Verhaltensweisen aufzubauen. Ziel ist es, mehr Selbstverständnis, innere Balance und Handlungsspielraum im Alltag zu gewinnen. - Phobie
Phobien sind intensive, anhaltende Angstreaktionen auf bestimmte Objekte oder Situationen, obwohl objektiv keine reale Gefahr besteht. Die Angst ist unverhältnismässig stark und führt…
Phobien sind intensive, anhaltende Angstreaktionen auf bestimmte Objekte oder Situationen, obwohl objektiv keine reale Gefahr besteht. Die Angst ist unverhältnismässig stark und führt häufig zu Vermeidungsverhalten, das den Alltag einschränkt.
Phobien sind gut behandelbar. In der Therapie wird die Angstreaktion schrittweise verstanden und bearbeitet, um wieder mehr Kontrolle und Lebensfreiheit zu gewinnen. - Psychosen
Psychotische Erfahrungen können das Erleben von Realität, Denken und Wahrnehmung stark verändern. Betroffene berichten unter anderem von Wahrnehmungsveränderungen, ungewöhnlichen Überzeugungen oder einem Gefühl…
Psychotische Erfahrungen können das Erleben von Realität, Denken und Wahrnehmung stark verändern. Betroffene berichten unter anderem von Wahrnehmungsveränderungen, ungewöhnlichen Überzeugungen oder einem Gefühl des inneren Rückzugs, was für sie selbst und ihr Umfeld sehr verunsichernd sein kann.
In der psychotherapeutischen Begleitung steht ein stabilisierender, verständnisvoller und ressourcenorientierter Ansatz im Vordergrund. In einem geschützten Rahmen unterstützen wir Sie dabei, Sicherheit zu gewinnen, Belastungen zu reduzieren und den Umgang mit psychotischen Erfahrungen zu stärken. Ziel ist es, Orientierung, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität im Alltag schrittweise wieder aufzubauen. - Psychosomatische Beschwerden
Psychosomatische Beschwerden sind körperliche Symptome, für die sich keine ausreichende organische Ursache finden lässt oder bei denen psychische Belastungen massgeblich zur Entstehung oder…
Psychosomatische Beschwerden sind körperliche Symptome, für die sich keine ausreichende organische Ursache finden lässt oder bei denen psychische Belastungen massgeblich zur Entstehung oder Verstärkung beitragen. Körper und Psyche stehen in enger Wechselwirkung.
In der Therapie geht es darum, die Signale des Körpers zu verstehen, emotionale Zusammenhänge zu erkennen und einen gesünderen Umgang mit Belastungen und Gefühlen zu entwickeln.
- Resilienz
Resilienz bezeichnet die innere Widerstandskraft, mit der Menschen Belastungen, Krisen und Veränderungen bewältigen. Sie bedeutet nicht, keine Schwierigkeiten zu erleben, sondern die Fähigkeit,…
Resilienz bezeichnet die innere Widerstandskraft, mit der Menschen Belastungen, Krisen und Veränderungen bewältigen. Sie bedeutet nicht, keine Schwierigkeiten zu erleben, sondern die Fähigkeit, sich nach Belastungen wieder zu stabilisieren und weiterzuentwickeln.
Therapie kann dabei helfen, Resilienz zu stärken, Ressourcen zu aktivieren und einen konstruktiven Umgang mit Herausforderungen zu fördern.
- Schlafprobleme
Schlafprobleme umfassen Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühes Erwachen oder nicht erholsamen Schlaf. Werden sie chronisch, beeinträchtigen sie nicht nur die körperliche Erholung, sondern auch Konzentration,…
Schlafprobleme umfassen Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, frühes Erwachen oder nicht erholsamen Schlaf. Werden sie chronisch, beeinträchtigen sie nicht nur die körperliche Erholung, sondern auch Konzentration, emotionale Stabilität und Lebensqualität.
Therapie hilft, Ursachen zu erkennen, aufrechterhaltende Faktoren zu verstehen und gesunde Schlafgewohnheiten zu entwickeln. - Schmerzen
Schmerzen können akut oder chronisch auftreten und beeinflussen das körperliche und seelische Wohlbefinden erheblich. Neben körperlichen Ursachen spielen psychische Faktoren wie Stress, Anspannung…
Schmerzen können akut oder chronisch auftreten und beeinflussen das körperliche und seelische Wohlbefinden erheblich. Neben körperlichen Ursachen spielen psychische Faktoren wie Stress, Anspannung oder emotionale Belastungen oft eine wichtige Rolle bei Entstehung und Aufrechterhaltung von Schmerzen.
In der Therapie wird ein ganzheitlicher Blick auf Schmerzen eingenommen, um Zusammenhänge zu erkennen und neue Wege im Umgang mit Schmerz zu entwickeln. - Selbstfürsorge
Selbstfürsorge umfasst alle bewussten Handlungen, die das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden fördern. Sie bedeutet, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, ernst zu nehmen und achtsam…
Selbstfürsorge umfasst alle bewussten Handlungen, die das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden fördern. Sie bedeutet, eigene Bedürfnisse wahrzunehmen, ernst zu nehmen und achtsam danach zu handeln.
In der Therapie lernen Sie, Selbstfürsorge als stabilen Bestandteil Ihres Alltags zu integrieren. - Selbstverletzendes Verhalten
Selbstverletzendes Verhalten ist ein Versuch, mit intensiver innerer Not umzugehen. Es dient oft dazu, überwältigende Emotionen zu regulieren, innere Leere zu spüren oder…
Selbstverletzendes Verhalten ist ein Versuch, mit intensiver innerer Not umzugehen. Es dient oft dazu, überwältigende Emotionen zu regulieren, innere Leere zu spüren oder kurzfristige Erleichterung zu schaffen.
Selbstverletzung ist Ausdruck tiefer seelischer Belastung, kein Zeichen von Schwäche. Ziel der Therapie ist es, alternative, gesündere Bewältigungsstrategien zu entwickeln. - Selbstwertprobleme
Selbstwertprobleme beschreiben ein dauerhaft negatives Selbstbild, geprägt von Selbstkritik, Unsicherheit und dem Gefühl, nur durch Leistung oder Anpassung anerkannt zu werden. Therapie hilft,…
Selbstwertprobleme beschreiben ein dauerhaft negatives Selbstbild, geprägt von Selbstkritik, Unsicherheit und dem Gefühl, nur durch Leistung oder Anpassung anerkannt zu werden.
Therapie hilft, innere Kritik zu hinterfragen, Selbstakzeptanz zu stärken und ein stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen. - Stress
Stress entsteht, wenn innere oder äussere Anforderungen die vorhandenen Ressourcen übersteigen. Chronischer Stress kann Körper und Psyche erheblich belasten. In der Therapie lernen…
Stress entsteht, wenn innere oder äussere Anforderungen die vorhandenen Ressourcen übersteigen. Chronischer Stress kann Körper und Psyche erheblich belasten.
In der Therapie lernen Sie, Stressmuster zu erkennen, Prioritäten zu setzen und nachhaltige Erholungsstrategien zu etablieren. - Suchterkrankungen
Suchterkrankungen entstehen, wenn Substanzkonsum oder bestimmtes Verhalten zur Gewohnheit wird und das Leben beeinträchtigt. Man unterscheidet substanzgebundene Abhängigkeiten wie Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit und…
Suchterkrankungen entstehen, wenn Substanzkonsum oder bestimmtes Verhalten zur Gewohnheit wird und das Leben beeinträchtigt. Man unterscheidet substanzgebundene Abhängigkeiten wie Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit und nicht substanzgebundene Verhaltenssüchte wie Spiel- oder Internetsucht. Während „Sucht“ umgangssprachlich als Oberbegriff gilt, spricht man fachlich von Abhängigkeitssyndromen oder Störungen durch suchthaftes Verhalten.
Die Therapie zielt auf Ursachenklärung, Auslösererkennung und nachhaltige Bewältigungsstrategien.
- Trauer
Trauer ist eine natürliche menschliche Reaktion auf Verlust – sei es durch den Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Beziehung, eine schwere…
Trauer ist eine natürliche menschliche Reaktion auf Verlust – sei es durch den Tod eines geliebten Menschen, das Ende einer Beziehung, eine schwere Diagnose oder den Abschied von einem wichtigen Lebensabschnitt – und kann überwältigend sein. Trauer ist kein „Problem“, das gelöst werden muss, sondern ein individueller Prozess, der Raum, Zeit und Mitgefühl braucht.
In der Therapie begleiten wir Sie durch diesen Prozess, geben Raum für Gefühle und unterstützen bei der Anpassung an das Leben nach dem Verlust. - Trauma
Belastende oder überwältigende Erfahrungen können Spuren hinterlassen, die weit über das eigentliche Ereignis hinauswirken. Trauma zeigt sich oft nicht nur in Erinnerungen, sondern…
Belastende oder überwältigende Erfahrungen können Spuren hinterlassen, die weit über das eigentliche Ereignis hinauswirken. Trauma zeigt sich oft nicht nur in Erinnerungen, sondern auch im Körper, im Erleben von Beziehungen oder im Gefühl von innerer Sicherheit.
In der traumatherapeutischen Arbeit steht die behutsame Stabilisierung und das Wiedererlangen von Selbstregulation im Mittelpunkt. In einem geschützten, wertschätzenden Rahmen unterstützen wir Sie dabei, belastende Erfahrungen Schritt für Schritt zu verarbeiten, Ressourcen zu stärken und neue Handlungsspielräume zu entwickeln. Ziel ist es, das Erlebte zu integrieren und wieder mehr Sicherheit, Verbundenheit und Lebensqualität zu erfahren. - Trennung
Trennungen sind tiefgreifende emotionale Einschnitte, die Schmerz, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit auslösen können. Therapie bietet einen geschützten Raum, um den Trennungsprozess zu verarbeiten und…
Trennungen sind tiefgreifende emotionale Einschnitte, die Schmerz, Unsicherheit und Orientierungslosigkeit auslösen können.
Therapie bietet einen geschützten Raum, um den Trennungsprozess zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.
- Übermässiger Konsum
Übermässiger Konsum beschreibt den wiederholten Gebrauch von Substanzen oder bestimmten Verhaltensweisen, der über das eigene Mass hinausgeht und zunehmend Kontrolle, Wohlbefinden oder Alltag…
Übermässiger Konsum beschreibt den wiederholten Gebrauch von Substanzen oder bestimmten Verhaltensweisen, der über das eigene Mass hinausgeht und zunehmend Kontrolle, Wohlbefinden oder Alltag beeinträchtigt. Oft dient Konsum der Regulation von Stress, Gefühlen oder innerer Leere.
Therapie unterstützt dabei, Konsummuster zu reflektieren, Auslöser zu erkennen und gesündere Bewältigungsstrategien zu entwickeln.
- Veränderung
Veränderungen gehören zum Leben und können gleichzeitig verunsichern, belasten oder Angst auslösen. Auch positive Veränderungen erfordern innere Anpassungsprozesse. Therapie unterstützt dabei, Veränderungen bewusst…
Veränderungen gehören zum Leben und können gleichzeitig verunsichern, belasten oder Angst auslösen. Auch positive Veränderungen erfordern innere Anpassungsprozesse.
Therapie unterstützt dabei, Veränderungen bewusst zu gestalten, innere Stabilität zu bewahren und neue Wege mit Vertrauen zu gehen.
- Zwänge
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können den Alltag stark einengen und mit hohem innerem Leidensdruck verbunden sein. Betroffene erleben häufig wiederkehrende Gedanken, Befürchtungen oder Rituale,…
Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können den Alltag stark einengen und mit hohem innerem Leidensdruck verbunden sein. Betroffene erleben häufig wiederkehrende Gedanken, Befürchtungen oder Rituale, die sich kaum kontrollieren lassen – auch wenn sie als belastend oder unlogisch empfunden werden.
In der therapeutischen Arbeit steht das Verständnis für die individuellen Auslöser und aufrechterhaltenden Muster im Vordergrund. In einem sicheren, wertschätzenden Rahmen unterstützen wir Sie dabei, schrittweise neue Wege im Umgang mit Zwängen zu entwickeln, die innere Anspannung zu reduzieren und wieder mehr Freiheit, Selbstvertrauen und Lebensqualität im Alltag zu gewinnen.

